Archiv für November, 2007
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
– das fand nicht nur Hermann Hesse, sondern auch die Stiftung Lesen und die Initiative Deutsche Sprache. Deshalb haben die Letzeren einen Wettbewerb ausgeschrieben, der “den schönsten ersten Satz der deutschsprachigen Literatur” kürt. And the winners are:
1. Günter Grass: “Ilsebill salzte nach.” (aus: Der Butt)
2. Franz Kafka: “Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.” (aus: Die Verwandlung)
3. Siegfried Lenz: “Hamilkar Schass, mein Großvater, ein Herrchen von, sagen wir mal, einundsiebzig Jahren, hatte sich gerade das Lesen beigebracht, als die Sache losging.”
Und schon stecke ich in der Klemme, denn plötzlich gehört dieser Eintrag in zwei Kategorien gleichzeitig. Kafka ist einfach nicht zu toppen.



